Als Berechungsgrundlage gilt entweder der Umsatz oder die Anzahl der Inhaber und Mitarbeiter.

Bei der Prämienberechung auf Umsatzbasis wird das Jahresnettohonorar als Grundlage angesetzt. In den kleineren Umsatzbereichen werden häufig Mindestprämien verlangt. Es kann z. B. passieren, dass ein Prämiensatz von 18,5 %o vereinbart wurde und eine Mindestprämie von 600 € gilt  – das Jahreshonorar beläuft sich auf 20.000 €. Bei dem vorgenannten Prämiensatz müsste der Kunde 370 € (zzgl. Versicherungssteuer zahlen), aufgrund der Mindestprämie sind jedoch 600 € fällig. Bei höheren Umsätzen wird die Prämie durch den gültigen Promillesatz ermittelt (Achtung auch hier existieren häufig
Mindestprämien!) 

Die so genannte „Inhaberprämien“ findet man bei Neuabschlüssen kaum noch vor. Hier zahlt der Inhaber unabhängig vom Umsatz eine fest vereinbarte Grundprämie. Zusätzlich werden die Mitarbeiter je nach Aufgabenbereich über die Anzahl oder die Lohn- und Gehaltssumme erfasst. Für Freiberufler  mit geringen Umsätzen kann sich eine Vertragsumstellung auf eine Umsatzabrechnung lohnen.

Wie kann die Versicherungsprämie gesenkt werden?

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