Ganz einfach gesagt: Wenn kein Sach- oder Personenschaden vorliegt, handelt es sich um einen Vermögensschaden.

Bsp.: Eine ausführende Firma legt einem Ingenieur  die Ausführungspläne zur Gegenzeichnung und Abnahme für ein Bürogebäude vor. Der Ingenieur übersieht hierbei, dass die Deckenhöhen zu gering sind. Während der Bauleitung fällt ihm der Fehler ebenfalls nicht auf. Das gesamte Objekt hat zu geringe Raumhöhen. Die Kosten der Mangelbeseitigung macht der Bauherr gegenüber dem Ingenieur geltend.

Bei so einem Szenario kann man von einem „Totalschaden“ sprechen. An dieser Stelle wird deutlich, dass die Absicherung des Vermögensschaden das Kernstück der Berufshaftpflicht darstellt. Die Abgrenzung, ob es sich bei einem Planungsfehler um einen Vermögensschaden oder Sachschaden handelt ist sehr kompliziert. Damit sich für den Planer aus dieser schwierigen Abgrenzung keine Nachteile ergeben, werden die Vermögens- und Sachschäden bei einer Berufshaftpflicht immer zu einer pauschalen Summe zusammen gefasst und als "sonstige Schäden" bezeichnet.

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